Ich möchte helfen
Spende an den Caritasverband
Ist Spenden sinnvoll? Bekannte Vorurteile...

 

Ist Spenden sinnvoll?

Bekannte Vorurteile....

 

"Ich sehe bei uns keine Not."

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Dieser vordergründige Eindruck ist angesichts unserer Wohlstandsgesellschaft durchaus verständlich. Nur allzugerne schieben wir Not von uns weg und möchten am besten gar nicht damit konfrontiert werden.

Dennoch gibt es gerade heute sehr viel versteckte Not, sowohl materielle als auch seelische, die man dann bemerkt, wenn man Menschen und Umwelt mit offenen Augen betrachtet. Da ist zum Beispiel die junge Familie, deren erstes Kind geistig behindert ist. Da ist der alte Mann, der durch den Tod seiner Frau so verstört ist, dass er nicht mehr zurechtkommt. Der arbeitslose Familienvater, die Asylbewerberin, der alkoholkranke Jugendliche usw. Sicher können Sie auch Beispiele aus Ihrer Gemeinde anführen.

Und nicht zuletzt liegt es ja auch gerade an der Arbeit der Caritas, dass großen Bereichen der Not begegnet wird.

 

"Ich war auch schon schlecht dran, und da hat mir auch niemand geholfen."

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Caritasmitarbeiter können natürlich nur dann helfen, wenn sie von der Notsituation eines Menschen erfahren.

Der Betroffene muss schon bereit sein, über seine Not zu sprechen und zu informieren.

Fragen Sie nach der Art der Not, um die es sich gehandelt hat, und geben Sie Auskünfte über mögliche Hilfen der Caritas, die der Betroffene in Anspruch hätte nehmen können.

 

"Ich bin nicht katholisch und gebe nichts."

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Die Caritas leistet Hilfen nicht nur für Katholiken, sondern für jeden Menschen, der Hilfe braucht.

Unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Weltanschauung und Konfession. Spenden von Nichtkatholiken sind genauso wichtig wie die von Katholiken.

 

"Ich zahle doch regelmäßig Kirchensteuer."

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Zuschüsse durch den Staat und die Kirchensteuer sind nur die eine finanzielle Seite, auf die die Caritas angewiesen ist, wobei von der Kirchensteuer ohnehin nur ein Teil für Caritasaufgaben zur Verfügung steht.

Ohne Spenden der Bevölkerung hingegen könnten viele zusätzliche Hilfen von der Caritas einfach nicht erbracht werden, vor allem solche für die es keine öffentlichen Mittel gibt.
z. B. wird die allgemeine soziale Beratung überwiegend aus Spendengelder finanziert.

 

"Ich möchte nicht wissen, wohin die Spendengelder kommen. Bestimmt nicht dorthin, wohin sie sollen."

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Trailer zum Caritas-Film "Not sehen und handeln. Caritas." (Download: 1.564 KB)

 

 

Jeder Spender soll es wissen, nämlich dass die Caritas-Spendengelder genau da eingesetzt werden, wo die Not am größten ist.

Und zwar schneller, gezielter und unbürokratischer, als dies staatlichen Stellen oft möglich ist.

Über die Verwendung der Spendengelder informiert der jährliche Bericht der Caritas.
Einen Teil der Spendengelder erhält der Caritasverband für übergreifende Hilfemaßnahmen, der andere Teil wird für karitative Arbeit der Gemeinde eingesetzt.

Grundsätzlich: Der Umgang der Caritas mit Geld unterliegt ständigen Prüfungen durch das
Bischöfliche Ordinariat, den Bundes- oder Landesrechnungshof, Kommunen und durch unabhängige Prüfgesellschaften. Dabei wird dem Caritasverband aus objektiver Sicht immer wieder ein wirtschaftlicher und wirksamer Umgang mit Geldern bescheinigt.

 

"Ich gebe doch kein Geld für einen Verwaltungsapparat."

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Caritas Katastrophenhilfe 2006/2007

 

 

Falsch. Sammlungsgelder werden ausschließlich für gezielte Maßnahmen und direkte Hilfen für in Not geratene Mitmenschen eingesetzt.

Im Übrigen kostet qualifizierte Beratung Geld. Eine professionelle und moderne Verwaltung ist unerlässlich für die Sicherstellung einer wirksamen und vertrauenswürdigen Arbeit.

Aber vieles, was vorschnell mit dem Etikett "Verwaltung" abgetan wird, ist hochqualifizierte Facharbeit im Hintergrund.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat festgestellt, dass die kirchlichen Organisationen, so auch der Caritasverband, mit dem niedrigsten Satz an Verwaltungskosten auskommen. Unschlüssigen Spendern empfiehlt das DZI, Geld im Zweifel lieber bewährten Organisationen wie dem Diakonischen Werk, Misereor, Brot für die Welt, der Caritas oder den Kirchengemeinden direkt anzuvertrauen.